„Der Geschichte auf der Spur“ – so lautete das diesjährige Motto des Anne Frank Tages am 12. Juni, dem Geburtstag des tapferen und starken jüdischen Mädchens, das im Jahr 1929 in Frankfurt am Main geboren wurde.
Die später veröffentlichten Tagebücher brachten uns als Nachwelt, Gedanken, Gefühle und viel Erlebtes sehr authentisch näher.
SchülerInnen der Deilich haben sich der Thematik angenommen, um ein Zeichen zu setzen – gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung.
Es wurden Portraits gezeichnet, historische Fakten recherchiert und natürlich wurde auch viel diskutiert. Höhepunkt war dabei zum einen die Teilnahme beim Fest der Demokratie zum 75jährigen Jubiläum des Grundgesetzes im Bad Harzburger Kurpark.
Interessierte SchülerInnen des 8. und 9. Jahrgangs hatten hierfür eine Projektwand über das Leben Anne Franks gestaltet. Zudem gab es ein Quiz zum Thema Demokratie. Die Gewinner konnten hier sogar zwei Büchergutscheine gewinnen. Zum anderen wurde von Enes, Finn, Tim und Jannes aus der 8b eine Grußbotschaft für die Eröffnungsveranstaltung im Berliner Käthe Kollwitz Gymnasium dargeboten. Aus Berlin gab es ein großes Lob dafür. Toll gemacht!
Abschließend, für eine sehr interessante und lehrreiche Projektzeit, unternahm der WPK- Politisches Handeln eine Tagesexkursion nach Goslar. Hier folgten die SchülerInnen an verschiedenen Wegpunkten den Spuren jüdischer Persönlichkeiten. Sie erfuhren mehr über die furchtbare Zeit des Nationalsozialismus und lernten die Privilegien, frei in einer Demokratie, ohne Gewalt und Terror, aufwachsen zu dürfen, einmal mehr kennen. Besonders bewegend für viele war der abschließende Besuch des jüdischen Friedhofes.
Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön für die Ausgestaltung des Anne Frank Projektes. Für Interessierte gibt es eine kleine Ausstellung über das Leben Anne Franks in der Pausenhalle unserer Schule.
In diesem Jahr haben wir als Schule „OBS Deilich“ wieder mal an dem Soccer-Inklusionsturnier in Goslar teilgenommen. Insgesamt haben an dem Turnier 12 Mannschaften teilgenommen. Ergänzend zu den jeweiligen Mannschaften muss hervorgehoben werden, dass nahezu alle Mannschaften sehr stark aufgestellt waren, was zu spannenden sowie gelichzeitig herausfordernden Spielen führte. Nach einer durchmischten Vorrunde und einer aufregenden Rückrunde erreichten unsere Schüler dieses Jahr den sechsten Platz im Turnier.
Freut euch auf zahlreiche Mitmachaktionen (z.B. ein eigenes Instrument basteln, experimentieren, Kinderschminken) und Kleinigkeiten zum Verkauf.
Der Eintritt von Fadi Saad war erst einmal unspektakulär. Doch dann fing er an, über sein ganzes Leben zu reden. Er sprach auch über sehr emotionale Dinge, wie seine Jugend und was er heute macht. Er wollte uns davor bewahren, nicht ähnliche Fehler zu machen oder vielleicht sogar auf die schiefe Bahn zu geraten. Wir haben unser Leben selbst in der Hand und können dafür arbeiten – jetzt ist dies, in der Schule gute Leistungen zu erbringen und einen Grundstein für die Zukunft zu legen.
Man sollte Menschen nicht aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft oder anderen Migrationshintergründen verurteilen. Er riet uns direkt zu fragen, um kulturelle Missverständnisse zu vermeiden, sagte aber auch, dass dies in der Praxis oft nicht einfach sei. Dennoch sollten wir mutig sein und aufeinander zugehen. Fadi brachte das Beispiel an, seine Mutter des Öfteren enttäuscht zu haben. Grund dafür waren Straftaten aus früheren Zeiten. Das hat uns sehr getroffen. Auch, dass sich ein Junge mit anderer Hautfarbe beleidigt fühlte, als er gefragt wurde, ob er Afrikaner sei. Fadi zeigte uns Tricks, wie man in solchen Situationen am besten reagiert und Gefühl für das Gegenüber entgegenbringt.
Am Freitag, dem 05.04.2024 trafen wir uns um 9 Uhr an der Schule. Ausgerüstet mit Müllsäcken und Handschuhen liefen wir zum Autohaus „Scholl“ in Bad Harzburg.
Wir fanden Papier, Glas- und Plastikmüll. Ein totgefahrener Vogel wurde von den Jungs liebevoll am Straßenrand beerdigt.
In den Arolsen Archives der südhessischen Kleinstadt Bad Arolsen liegen Dokumente zu Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus vor. Ihr Schwerpunkt sind Dokumente zu Konzentrationslagern, Zwangsarbeit sowie Displaced Persons und sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, Schicksale zu klären und Vermisste zu suchen. Fast alle der dort zur Verfügung stehenden 30 Millionen Original-Dokumente sind bereits online verfügbar – aber eben nicht alle. Zur Digitalisierung weiterer Dokumente in Form einer digitalen Challenge lud nun eine Bildungsinitiative der Arolsen Archives ein. Die #everynamecounts-Challenge fand in der Woche vom 22.1.-28.1.2024 im Rahmen des jährlichen Holocaust-Gedenktages statt. Schüler/innen des 9. und 10. Jahrgangs der Politik-Wahlpflichtkurse sowie der Klasse 10e beteiligten sich daran und setzten somit ein digitales Denkmal für Opfer und Überlebende des Holocaust.
Für die beteiligten Schüler/innen war es ein bedeutendes, aber auch zufriedenstellendes Projekt. Sie betonten, wie wichtig es sei, an die Opfer des Nationalsozialismus‘ zu erinnern, ihnen „einen Namen zu geben“. Nur so könne man verhindern, dass sich dieses schreckliche Kapitel wiederholt. Zudem sei es eine große Hilfe für suchende Angehörige, wenn man online Informationen erhält.
Eric aus der 6a ist Sieger des diesjährigen Vorlesewettbewerbs auf Schulebene.
Am 14.11.2023 haben die 6. und 7. Klassen an einem Workshop zum Thema „Umgang mit den digitalen Medien“ im Bündheimer Schloss teilgenommen. Bei dem Workshop wurden viele Themen rund um das Smartphone mit den Schülerinnen und Schülern besprochen.
Klassenchats verschickt würden, die Polizei alle betroffenen Smartphones einer Klasse oder eines Jahrgangs beschlagnahmen dürfe. 

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