Die Deilich blüht auf

Liebe Grundschülerinnen und Grundschüler, liebe Eltern, liebe Interessierte,

wir laden euch und Sie herzlich am Dienstag, den 16. April 2024, von 16 bis 18 Uhr zu einem Vorstellungsfest der Oberschule Bad Harzburg ein.
Freut euch auf zahlreiche Mitmachaktionen (z.B. ein eigenes Instrument basteln, experimentieren, Kinderschminken) und Kleinigkeiten zum Verkauf.
Kommt vorbei und lasst euch überraschen!

Außerdem werden die Fachbereiche vorgestellt und über die vielfältigen Angebote der Schule an der Deilich informiert.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Wir freuen uns sehr auf euren und Ihren Besuch!

Vocatium 2024 in Ilsenburg

Auch in diesem Jahr haben unsere Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen an der „vocatium“, Messe für Ausbildung und Studium, teilgenommen. Dabei konnten sie mit einer Vielzahl von Unternehmen in Kontakt treten und sich für diverse Berufe begeistern lassen.  

Während der gesamten Zeit hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Gesprächstermine mit Beraterinnen und Beratern der eigens gewählten Ausbildungsbetriebe, Fach- und Hochschulen sowie Institutionen zu vereinbaren. In den Gesprächen nutzten sie ihre Chance, um sich einen ersten Eindruck zu unterschiedlichen Unternehmen und deren Ausbildungsmöglichkeiten zu verschaffen. Darüber hinaus nutzten sie für sich die Möglichkeit, die Tür zu einem Praktikum oder einer Ausbildung zu öffnen. Die Teilnahme an der Messe war ein voller Erfolg. Wir als begleitende Lehrkräfte haben wahrgenommen, dass unsere Schülerinnen und Schüler sehr interessiert und aufgeschlossen auf die Aussteller zugegangen sind. Daher möchten wir uns abschließend für die Organisation der Messe bei dem Veranstalter „IfT – Institut für Talententwicklung“ und die damit verbundene ergiebige Zeit für unsere Schülerinnen und Schüler bedanken.

Fadi Saad zu Besuch an der Deilich – gegen Fremdenfeindlichkeit und für ein kulturelles Miteinander

Der Eintritt von Fadi Saad war erst einmal unspektakulär. Doch dann fing er an, über sein ganzes Leben zu reden. Er sprach auch über sehr emotionale Dinge, wie seine Jugend und was er heute macht. Er wollte uns davor bewahren, nicht ähnliche Fehler zu machen oder vielleicht sogar auf die schiefe Bahn zu geraten. Wir haben unser Leben selbst in der Hand und können dafür arbeiten – jetzt ist dies, in der Schule gute Leistungen zu erbringen und einen Grundstein für die Zukunft zu legen.
Fadi Saad setzt sich gegen jegliche Gewalt ein, insbesondere für Menschen nichtdeutscher Herkunft, da er selber einer ist und auch so seine Geschichte verdeutlichen wollte. Wie man Leute anspricht und alles, was mit Respekt zu tun hat, versuchte er zu erklären. Ich denke, die Message ist bei vielen von uns angekommen. Ich persönlich fand es sehr gut.
Man sollte Menschen nicht aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft oder anderen Migrationshintergründen verurteilen. Er riet uns direkt zu fragen, um kulturelle Missverständnisse zu vermeiden, sagte aber auch, dass dies in der Praxis oft nicht einfach sei. Dennoch sollten wir mutig sein und aufeinander zugehen. Fadi brachte das Beispiel an, seine Mutter des Öfteren enttäuscht zu haben. Grund dafür waren Straftaten aus früheren Zeiten. Das hat uns sehr getroffen. Auch, dass sich ein Junge mit anderer Hautfarbe beleidigt fühlte, als er gefragt wurde, ob er Afrikaner sei. Fadi zeigte uns Tricks, wie man in solchen Situationen am besten reagiert und Gefühl für das Gegenüber entgegenbringt.

Fadi hat es geschafft uns zu verdeutlichen, was an unserer Schule alles nicht passieren sollte und auch sonst nicht. Straftaten und Gewalt sollten niemals die Lösung für Konflikte sein. Die Lesung hat uns sehr gefallen und ließ uns gestärkt aus der Runde herausgehen. Wir wollen Respekt zeigen und als Schule ohne Rassismus Zivilcourage zeigen und leben. (Tim, 8b)

Müllsammelaktion 2024

Am Freitag, dem 05.04.2024 trafen wir uns um 9 Uhr an der Schule. Ausgerüstet mit Müllsäcken und Handschuhen liefen wir zum Autohaus „Scholl“ in Bad Harzburg.

Von dort aus starteten wir den Fußweg entlang zum Silberbornbad, um Müll zu sammeln.

Wir fanden Papier, Glas- und Plastikmüll. Ein totgefahrener Vogel wurde von den Jungs liebevoll am Straßenrand beerdigt.

Insgesamt konnten wir drei Säcke füllen, die im Anschluss zur Sammelstelle am Wildgehege gebracht wurden. Nach der 4. Stunde verabschiedeten wir uns an der Schule.

Unsere Schülerinnen und Schüler setzten ein digitales Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus

In den Arolsen Archives der südhessischen Kleinstadt Bad Arolsen liegen Dokumente zu Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus vor. Ihr Schwerpunkt sind Dokumente zu Konzentrationslagern, Zwangsarbeit sowie Displaced Persons und sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, Schicksale zu klären und Vermisste zu suchen. Fast alle der dort zur Verfügung stehenden 30 Millionen Original-Dokumente sind bereits online verfügbar – aber eben nicht alle. Zur Digitalisierung weiterer Dokumente in Form einer digitalen Challenge lud nun eine Bildungsinitiative der Arolsen Archives ein. Die #everynamecounts-Challenge fand in der Woche vom 22.1.-28.1.2024 im Rahmen des jährlichen Holocaust-Gedenktages statt. Schüler/innen des 9. und 10. Jahrgangs der Politik-Wahlpflichtkurse sowie der Klasse 10e beteiligten sich daran und setzten somit ein digitales Denkmal für Opfer und Überlebende des Holocaust.

Im Zentrum stand die Digitalisierung von Karten aus der sogenannten „Auswanderungskartei“ Bremen, die im dortigen Stadtarchiv aufbewahrt wird. Passend zu den Themen des Rahmenplanes der Fächer Politik und Geschichte in Jahrgang 9/10 entstand die Idee engagierter Lehrkräfte, sich der aktuell angebotenen Challenge zu stellen.

Mit Hilfe der Schülerinnen und Schüler wurden zahlreiche vorgegebene Dokumente digitalisiert, somit besser lesbar sowie online zugängig gemacht. Die gute Ausstattung mit schuleigenen IPads ermöglichte das Unterrichtsprojekt unkompliziert und brachte Freude bei dieser wichtigen Arbeit.

Für die beteiligten Schüler/innen war es ein bedeutendes, aber auch zufriedenstellendes Projekt. Sie betonten, wie wichtig es sei, an die Opfer des Nationalsozialismus‘ zu erinnern, ihnen „einen Namen zu geben“. Nur so könne man verhindern, dass sich dieses schreckliche Kapitel wiederholt. Zudem sei es eine große Hilfe für suchende Angehörige, wenn man online Informationen erhält.

Fragen zu gesellschaftlichen Themen von Ausgrenzung und Teilhabe sind aktuell und gegenwärtig. Auch sind die Gründe für Vertreibung eben nicht „Geschichte“. All diesen Themen kann man sich nicht verschließen, was auch die aktuellen Demonstrationen in vielen Großstädten Deutschlands zeigens zeigen. Es ist uns als Schule wichtig, ein Zeichen zu setzen – für Demokratie, Vielfalt, Respekt und Zivilcourage. Antisemitismus und Rassismus haben keinen Platz in unserer Gesellschaft!

Der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs 2023

Eric aus der 6a ist Sieger des diesjährigen Vorlesewettbewerbs auf Schulebene.
Vor einer vierköpfigen Jury und dem Publikum der 5. Klassen setzte er sich am 1.12. in der Cafeteria gegen den Klassensieger aus der 6b, Niclas, und die Klassensiegerin Jana aus der 6c durch.
Sein Weg zum Sieg führte ihn von seinem selbst gewählten und vorbereiteten Buch “Skulduggery pleasant” von Derek Landy in der ersten Runde zu dem von Frau Hinrichs ausgewählten Überraschungstext aus “Harry Potter und der Stein der Weisen” von J. K. Rowling in der zweiten Runde, welche letztlich den Ausschlag für die Entscheidung der Jury gab.
Eric darf sich nun auf die nächste Stufe dieses deutschlandweiten Wettbewerbs freuen, die ihn im Februar zum Regionalwettbewerb ins Bündheimer Schloss führen wird.
Für diesen drücken wir fest die Daumen.

Medien-Workshop für die Jahrgänge 6 und 7

Am 14.11.2023 haben die 6. und 7. Klassen an einem Workshop zum Thema „Umgang mit den digitalen Medien“ im Bündheimer Schloss teilgenommen. Bei dem Workshop wurden viele Themen rund um das Smartphone mit den Schülerinnen und Schülern besprochen.
Am Anfang wurden die Jungen und Mädchen unter anderem gefragt, was sie im Internet machen und welche Apps sie häufig benutzen. Anschließend wurde mit den Schülerinnen und Schüler über Regeln und Gefahren gesprochen. Ihnen wurde erklärt, was mit dem „Recht am eigenen Bild“ oder Markenrechten gemeint ist und warum sie anderen Personen nicht ungefragt Bilder zuschicken dürfen. Besprochen wurde auch, welche Inhalte überhaupt gar nicht erst in Chats auftauchen dürfen, weil sie verboten sind. Besonders beeindruckt hat die Jugendlichen die Tatsache, dass, wenn verbotene Bilder oder Sticker in Klassenchats verschickt würden, die Polizei alle betroffenen Smartphones einer Klasse oder eines Jahrgangs beschlagnahmen dürfe.
Darüber hinaus befassten sich die Schülerinnen und Schüler auch mit dem Phänomen des „Grooming“. Dabei legen fremde Personen ein Fake-Profil an und geben sich als eine völlig andere Person aus, um mit Mädchen und Jungen im Alter der Schülerinnen und Schüler in Kontakt zu kommen. Schnell wurde den Schülerinnen und Schülern klar, dass nicht hinter jeder neuen Freundschaftsanfrage auch wirklich die Person steckt, die auf dem Profilbild zu sehen ist.
Abschließend wurde auch über das Thema „Cybermobbing“ gesprochen und dass die Mädchen und Jungen auch hier – wie in der analogen Welt – nicht tatenlos zusehen sollen. Außerdem wurden ihnen Hilfsangebote wie JUUUPORT gezeigt, die sie anonym nutzen können, wenn sie einmal selbst von Problemen im Netz betroffen sein sollten.
Der Workshop wurde von den beiden Medienreferenten Maik Rauschke und Stefan Schaper durchgeführt und durch das bundesweite Programm „Demokratie leben!“ finanziert. Die gesamte Organisation des Workshops hat die Elternvertreterin Daniela Grzbielok übernommen. Vielen Dank dafür!