Mathematik als Mittel der Verständigung

„Don´t be afraid of math“, das sagten sich im letzten Jahr einige Lehrerinnen und Lehrer aus Polen, Kroatien, Portugal, Schweden, der Slowakei und Deutschland und begannen ein gemeinsames Erasmus+ Projekt. Ziel ist, Schülerinnen und Schülern aller beteiligten Länder Spaß an und Anwendungsbeispiele von Mathematik zu vermitteln. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Erasmus+ Programms der EU. Die Koordination des Projekts übernahm die Schule an der Deilich. Ganz aktuell wurde das Projekt vom PAD (pädagogischen Austauschdienst) deutschlandweit zum Projekt des Monats Oktober gekürt. Am Donnerstag, dem 14.11.19 übergab Frau Elisabeth Walter aus dem Kultusministerium von Herrn Tobias Woithe von der Landschulbehörde Abteilung Braunschweig Elke Lenz und Peter Rausche, zwei der Projektleiter (Jennifer Wagener, die Dritte im Bunde, war kurzfristig erkrankt), sowie einer Gruppe von beteiligten Schülerinnen und Schülern die Urkunde für Beispiele guter Praxis.

In diesem Rahmen informierten die Jugendlichen über die Projektarbeit und die Projekttreffen mit den Partnerschulen. Sie berichteten über die Treffen in Bad Harzburg, Peniche (Portugal)und Nova Dedinka (Slowakei). Letzteres fand erst kürzlich vom 21.10 bis 26.10.19 statt. Bei diesem Meeting haben sich die Schülerinnen und Schüler aus den Projektländern mit dem Nutzen von Mathematik in der Wirtschaft auseinandergesetzt. In einem Planspiel simulierten sie in ländergemischten Gruppen den Handel mit selbsterzeugten Produkten sowie die Berechnungen von Steuern, Gewinn und Verlust. Natürlich kam auch bei diesem Treffen der Spaß nicht zu kurz. Beim gemeinsamen Sport, einer mathematischen Stadtralley und einer Kanufahrt wurden neue Freundschaften geknüpft und alte wieder aufgefrischt. Link zum Projekt: https://www.kmk-pad.org/praxis/beispiele-guter-praxis/weiterfuehrende-schule/dont-be-afraid-of-math.html

Foto (P. Rausche): Die Projektleiter Elke Lenz und Peter Rausche sowie die Erasmus-Schüler nehmen von Elisabeth Walter (2.v.re.) vom Kultusministerium und Tobias Woithe (re.) von der Landesschulbehörde aus Braunschweig eine Urkunde entgegen.