„Don’t be afraid of Math“

…sagten sich auch die 18 Lehrer aus den Ländern Polen, Slowakei, Kroatien, Portugal, Schweden und Deutschland. Daher haben sie sich entschlossen ein eigenes Projekt zur Verbesserung der Mathematiknoten an ihren Schulen zu starten. Im Rahmen des Erasmus+ Programms der Europäischen Union fand das erste Treffen zur Vorbereitung und Planung der Unterrichtsaktivitäten vom 6. November bis zum 10. November in Świdnica (Schweidnitz) in Polen statt. Die gemeinsame Zielsetzung ist es, emotionale Hürden gegenüber dem Mathematikunterricht abzubauen und dadurch Leistungen zu verbessern.


Die polnische Privatschule hatte ein anregendes Programm vorberietet. Zur Einführung gab es einen kurzen Filmvortrag über die Region, gefolgt von einem lustigen mathematischen Theaterstück. Im Anschluss präsentierten motivierte und engagiert Schüler den Projektteilnehmern im nahezu perfektem Englisch ihre Schule. Eine polnische Kollegin zeigte anschließend einen englischsprachigen Mathematikunterricht zur Prozentrechnung in Klasse 7. Am nächsten Tag erhielten alle Teilnehmer durch das kroatische Team eine intensive Einführung in etwinning, eine europäische Kommunikationsplattform für Lehrer und Schüler, die eine wichtige Arbeitsgrundlage für den gemeinsamen Austausch für die kommenden zwei Jahre darstellt.

Am letzten Tag gab es an der mathematischen Fakultät der Universität Wrocław (Breslau) zwei interessante und anspruchsvolle Workshops zu den Themen „Volumenberechnung ungewöhnlicher Körper (z.B. Lippenstift)“ und den „verrückten Frosch (Fraktale)“. Neben der Arbeit blieb auch Zeit sich über die jeweiligen Schulsysteme auszutauschen und die Orte Świdnica und Wrocław zu erkunden.

Das erste Treffen mit jeweils sechs Schülern aus den Partnerländern wird Mitte März an der Oberschule an der Deilich in Bad Harzburg stattfinden.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.